Die Kollegen von ign haben auf Ihrer Seite erstes Videomaterial vom Set des sehnsüchtig erwarteten Blockbusters gepostet. Nachdem erste Bilder von Anne Hathaway als Catwoman bereits geleakt sind, ist das das der neue Kracher. Batman wird im Abschluss der Reihe also fliegen.
Im Video seht ihr Batmans Jet:
Und wer es bisher verpasst hat, bekommt hier noch mal nen Blick auf Catwoman:
13.08.11 The Dark Knight rises - Batman im Jet
3 D in Filmen
3D in Filmen
Sinnvoller Zusatz oder nur Geldmacherei?
3 D – Wohin man derzeit auch guckt, kein modernes Unterhaltungsmedium kommt mehr ohne aus. Besonders bei Filmen hat sich in den letzten Monaten ein starker Trend zur dritten Dimension bemerkbar gemacht. In diesem Artikel möchte ich euch meine Meinung zum Hype geben.
Aber zu erst einmal: Was ist eigentlich ein dreidimensionaler Film bzw. Bild und wie wird dieser Effekt erreicht?
Die dritte Dimension soll dem Zuschauer ein Gefühl der räumlichen Tiefe vermitteln und dafür sorgen, dass er quasi mitten im Geschehen ist. Der Zuschauer soll also noch stärker ins gezeigte eintauchen können.
Um diesen Effekt zu erzielen wird ein stereoskopisches Verfahren angewandt. Stereoskopie (zweidimensionale Bilder/ Filme werden monoskopisch genannt) leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie „Den Raum betrachten “ oder „räumlich sehen“. Es wird eine Illusion erschaffen, eine Tiefe in den gezeigten Bildern, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist.
Wir Menschen betrachten mit unseren Augen die Welt aus zwei verschiedenen Blickwinkeln. Das bedeutet, dass unser linkes Auge die linke Seite unserer Umgebung wahrnimmt und das rechte Auge erfasst die rechte Hälfte. Unser Gehirn erschafft aus den beiden Bildern ein einziges dreidimensionales Bild. Das hat den Vorteil, dass wir nicht ständig den Kopf drehen, oder bewegen müssen um unsere Umgebung wahrzunehmen.
Mit der Erkenntnis, dass unsere Augen jeweils unterschiedliche Informationen aufnehmen wissen wir nun, dass mit Stereoskopie, pro Auge jeweils ein zweidimensionales Bild zu einem ganzen gewandelt wird.
Es wird als „stereo“ mit 2 Objektiven gefilmt.
Hierfür gibt es verschiedene Techniken und Methoden auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen will. Wen es dennoch interessiert: Google ist dein Freund ;-)
Frühe Experimente und Filmversuche begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts. Der erste richtige 3 D Film, entstand in den 50er Jahren und trägt den Namen: „Bwana der Teufel“.
Zu dieser Zeit wurden die ersten Fernsehgeräte populär und die Kinos hatten mit schwindenden Zuschauern zu kämpfen. Ein Ereignis was sich heute wiederholt, doch dazu später mehr. Um die Menschen wieder ins Kino zu locken wollte man ihnen etwas bieten was sie zu Hause am Fernseher nicht bekommen konnten: Ein dreidimensionales Filmerlebnis.
Das die ersten Filme von damals, natürlich noch schwarz/ weiß, weit entfernt von der Qualität heutiger Filme war ist klar. Dennoch hatten die Leute wieder einen Grund ins Kino zu gehen um die neue „atemberaubende“ Technik mit eigenen Augen zu erleben.
Sieht man sich eine Liste aller bisher erschienen 3 D Filme einmal an, bemerkt man, dass die Hochkonjunktur in den 50 er und 60 Jahren stattfand. Dann ebbte der Trend schnell wieder ab und Filmemacher besannen sich wieder auf anderes.
In der heutigen Zeit erleben wir, so gesehen, ein Revival des 3 D Films. Mit Hilfe des Internets ist es heutzutage einfacher als je zuvor (neue) Filme zu sehen ohne dafür zu zahlen. Kinobetreiber und Filmstudios haben erneut mit sinkenden Umsätzen zu tun. Allerdings ist es diesmal nicht das Fernsehen sondern das Internet was die Menschen auf den Kinogang verzichten lässt.
Innerhalb weniger Minuten kann man sich aktuelle Blockbuster, Filmklassiker oder Serien entweder auf den Computer streamen oder gleich auf die Festplatte laden. Verhältnismäßig wenige User gehen dabei den ehrlichen Weg und zahlen für Ihre Filme. Das Schlagwort hier lautet: Raubkopie.
Nicht umsonst werden im Kino Werbespots gezeigt, die den Leuten eindringlich machen sollen, dass Raubkopieren ein Verbrechen ist und darauf hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafen stehen.
Was also tun wen die Leute lieber zu Hause als im Kino die Filme gucken? Richtig! Ihnen etwas bieten, was sie zu Hause nicht haben: 3 D.
Doch zu welchem Preis? Und das meine ich jetzt nicht im übertragenen Sinne. Eine Kinokarte kostet, je nach 3 D Film und ggf. Überlänge, bis zu 14,00 €. VIERZEHN EURO!!! Wer nicht gern allein ins Kino geht multipliziert diesen Betrag dann einfach mit x. Zu zweit ins Kino für 28,00 € zuzüglich Popcorn, Getränke, Benzin und Parkgebühren.....
Für das Geld kann ich mir den Film auf Bluray kaufen und noch eine Tüte Chips dazu, einen Kasten Bier/ Cola und Eis so viel ich will.
Und für was? In vielen Filmen besteht der einzige 3 D Effekt darin, dass irgendetwas Richtung Publikum geschmissen wird. Viele der Filme sind nicht einmal in 3 D gedreht worden, sondern erst nachträglich am Computer konvertiert worden um sich auch noch schnell ein Stück vom Kuchen zu sichern. Von Videospielen und Konsolen will ich an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Ich freu mich auf 3 D. Aber erst wenn die Technik ausgereift ist, man keine Brille mehr benötigt und nicht an der Kinokasse abgezockt wird.
Was meint ihr?
Ist 3 D, der erneute Rettungsanker der Industrie, um die leeren Kassen wieder zu füllen? Boykottiert Ihr 3 D Filme oder liebt ihr sie sogar? Postet mit eure Meinung in die Comments. Ich freu mich drauf.
Quellen:
12.08.11 Save - Poster vom neuem Statham
11.08.11 Planet der Affen: Prevolution
Planet der Affen: Prevolution
Affenzirkus mal anders.
Planet der Affen: Prevolution ist, wie der Titel bereits vermuten lässt ein Prequel der vorherigen Teile und zeigt wie die Affen zur herrschenden Rasse wurden.
Die Geschichte beginnt damit, dass der junge Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) nach einem Heilmittel für Alzheimer forscht. Sein Hauptbeweggrund hierbei istsein an eben dieser Nervenkrankheit leidender Vater Charles (John Lithgow). Dieser baut von Tag zu Tag mehr ab und ist nur noch ein Schatten seiner selbst.
Mit der Entdeckung des Medikamentes ALZ 122 scheint der Durchbruch gelungen. Die als Testprobanden verwendeten Schimpansen erreichen in erschreckend kurzer Zeit eine massive Steigerung Ihrer Intelligenz sowie Ihrer kognitiven Fähigkeiten.
Ein Zwischenfall bei der Präsentation von ALZ 122 veranlasst die Aktionäre des Pharmaunternehmens, Will die Mittel zu entziehen. Dieser „adoptiert“ das Schimpansenbaby Caesar und nimmt ihn mit nach Hause. Dort stellt Will fest, dass Caesar über bemerkenswerte Intelligenz verfügt und sogar einige Begriffe der Gebärdensprache erlernt.
Caesar wächst wohl behütet bei Will und seinem Vater auf, bis es an einem Tag zu einem Übergriff des Affen auf einen Nachbarn kommt. Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses wird Caesar in einer Art Affenauffangstation gesperrt und lernt dort die Schattenseiten der Menschen kennen.
Den Rest werde ich an dieser Stelle nicht weiter spoilern!
Es wurde im Vorfeld viel über diesen Film spekuliert. So hieß es beispielsweise das Hauptdarsteller James Franco (Spiderman 1-3) eine solche Rolle mangels Talent und Bühnenpräsenz nicht stemmen kann. Kurze Antwort: Das muss er gar nicht. Der von Andy Serkis (Herr der Ringe Trilgogie, King Kong) gespielte Caesar ist die Titelfigur des Filmes und stiehlt den menschlichen Darstellern mühelos die Show.
Planet der Affen: Prevolution macht vor wie es richtig geht: Perfektes Blockbusterkino mit Tiefgang und der nötigen Prise Action. Letzter wird nur sparsam eingesetzt, ist dann aber so gewaltig, dass sie beim Publikum bleibenden Eindruck hinterlässt.
In vielen Stellen des Filmes wird nicht gesprochen, sondern nur die Interaktion zwischen den Affen gezeigt. Hier haben die CGI Künstler und Motion Capture Pionier Andi Serkis wirklich ganze Arbeit geleistet. Noch nie wurden die Emotionen eines Tieres so detailgetreu und fast schon erschreckend realistisch auf die Bühne gebracht. Der täuschend echt wirkende Schimpanse Caesar zieht das Publikum sofort in seinen Bahn.
Fazit: Ganz großes Kino! Ein Blockbuster wie er schon lange nicht mehr da war!
Besetzung: James Franco, John Lithgow, Andi Serkis, Freida Pinto
Regie: Rupert Wyatt
Drehbuch: Rick Jaffa, Amanda Silver
Transformers 3: Dark of the moon
Transformers 3: Dark of the moon
Aller guten Dinge sind bekanntlich 3 und so geht Michael Bays Roboterspektakel in die dritte Runde.
Der Film beginnt mit der „wahren“ Geschichte der Mondlandung. Dort finden Neil Armstrong und seine Kollegen das abgestürzte Raumschiff von Sentinel Prime, dem ursprünglichen Anführer der Autobots. Dieser hatte versucht eine geheime Technik zur Teleportation vor den Decepticons in Sicherheit zu bringen. Auf seiner Flucht wurde er allerdings abgeschossen und musste auf der dunklen Seite des Mondes Notlanden. Mit dieser Entdeckung stellten die Menschen fest, dass sie nicht alleine im Universum sind.
In der Gegenwart sind die auf der Erde gestrandeten Autobots rund um Optimus Prime weiterhin die geheimen verbündeten der US Streitkräfte.
Sam (Shia LaBeouf) hat sich inzwischen von deen Ereignissen des zweiten Teils erholt (Dem Kinopublikum liegt der grottige zweite Teil vermutlich immer noch schwer im Magen). Mit neuer Freundin und übergelaufenen Autobots als Haustier versucht er derweil viel weltlicheren Problemen Herr zu werden: Er sucht einen Job.
Bei einem Vorstellungsgespräch erfährt er von einem der Angestellten, dass eine Verschwörung zwischen Menschen und Decepticons besteht. Bevor er mehr erfahren kann, wird der zukünftige Kollege von einem Assasinen der Decepticons getötet.
Sam nimmt sich der Angelegenheit natürlich an und erfährt, dass die Decepticons mit Hilfe der Teleportationstechnik den Heimatplaneten der Transformers in unsere Galaxie beamen wollen. Die übrigen Menschen sollen als Arbeitersklaven missbraucht werden.
Die Intrige geht sogar soweit das die Autobots die Erde verlassen müssen...
Den Rest seht ihr im Kino.
Transformers 3 entschädigt für den schlechten zweiten Teil und zeigt wie es richtig gemacht wird. Besonders in der zweiten Hälfte des Filmes wird ein nie da gewesenes Actionfeuerwerk abgebrannt. In jeder Minute knallt, rumst oder explodiert irgendetwas und man kann sich an den Effekten kaum sattsehen.
Dieser Teil der Transformers ist der bisher beste und auch der brutalste. Die Roboter nehmen sich nach allen Regeln der Kunst auseinander. Öl spritzt wie Blut aus abgerissenen Gliedmaßen, Schrauben und Kabel quillen wie Gedärme aus offenen Roboterkörpern hervor.
Hier wurde der Gewaltgrad gegenüber der Vorherigen Teile drastisch angezogen, was allerdings nicht negativ auffällt sondern eher in die Thematik passt. Immerhin bekämpfen sich die Autobots und die Depticons ohne Rücksicht auf Verluste bereits seit vielen Jahren.
Kleinen Kindern sollte man dieses Spektakel allerdings nicht unbedingt zumuten.
Die Schauspielerische Darstellung der Charaktere ist fad wie eh und je. Allerdings interessiert man sich hier eh mehr für die tollen Effekte und wird von massig Explosionen abgelenkt. Daher sei es den Schauspielern an dieser Stelle vergeben.
Zur Neubestzung von Megan Fox durch Rosie Huntigton-Whiteley kann ich nur sagen, dass dies keinen Unterschied in der Qualität des Filmes macht. Rosie spielt die Freundinn von Sam und hat keine tragende Rolle im Film. Von daher ist das wohl eher Geschmackssache.
Fazit: Der Inbegriff des „Popcorn-Kinos“!!!
Besetzung: Shia LaBeouf, Rosie Huntigton-Whiteley, Tyrese Gibson
Regie: Michael Bay
Drehbuch: Ehren Kruger
Brautarlarm
Brautalarm (Kurzreview)
Annie (Kirsten Wiig) wird nicht gerade vom Glück verfolgt. Ihre Bäckerei ist pleite, ihren job bei einem Juwelier hat sie verloren und ihr Freund ist ein Arschloch.
Die einzige Stütze in Ihrem Leben ist ihre Freundin Lillian (Maya Rudolph). Die teilt ihr eines Tages mit, dass sie heiraten wird und Annie die Trauzeugin sein soll.
Leider verzettelt sich Annie bei den Vorbereitungen der Verlobungsfeier gehörig und die Aufgabe der Trauzeugen/ Hochzeitsplanerin geht an Lillians neue Freundin Helen (Rose Byrne). So kommt es zum Zickenkrieg und die 6 Brautjungfern stolpern von einem Desaster ins nächste...
Was im Vorfeld/ Trailer wie eine Art Hangover Abklatsch aussah entpuppt sich als gelungene Komödie mit einer Prise Romantik.
Positiv anzumerken ist hier, dass die wirklich witzigen Szenen nicht bereits im Trailer des Filmes verheizt wurden.
Fazit: Sehr lustiger Film über Freundschaft, Liebe und das erwachsen werden.
Besetzung: Kristen Wiig, Maya Rudolph, Ellie Kemper u.a.
Regie: Paul Feig
Drehbuch: Kristen Wiig, Annie Mumolo
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Pt. 2
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Pt. 2
Es gibt zwei Sorten von Menschen, die einen kennen die Bücher, die anderen nicht. Um keinen von beiden zu langweilen, oder etwas zu spoilern, beschränke ich mich hier auf eine Kurzreview.
Der Film beginnt genau an der letzten Stelle aus dem Vorgängerfilm, wo Lord Voldemort in das Grab des verstorbenen Albus Dumbledore einbricht und den mächtigen Elderstab stiehlt. In Hogwarts ist mittlerweile Severus Snape Schulleiter, von dem gemeinhin angenommen wird, dass er Dumbledore ermordet habe. Harry, Ron und Hermine machen sich auf die Suche nach den letzten noch verblieben Horcruxen um Voldemort endgültig zu vernichten.
Nach knapp 10 Jahren geht die Saga (endlich) zu Ende. Ich habe nie die Bücher gelesen, die Filme aber immer verfolgt. Die ist im Laufe der Jahre aber zu einer Pflichthandlung geworden, da ich nun auch wissen wollte, wie es weitergeht. Die Leistung der Schauspieler ist wie in den vorherigen Filmen auch solide. Niemand sticht hier aus dem Ensemble heraus.
Fazit: Würdiger Abschluss der Saga mit tollen Effekten.
Besetzung: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Ralph Fiennes, Rupert Grint
Regie: David Yates
Drehbuch: Steve Kloves
Hangover 2
Hangover 2
(Kurzreview)
Es ist schon wieder passiert!
Phil (Bradley Cooper), Alan (Zach Galifianakis) und Doug sind nach Thailand zur Hochzeit von Stu (Ed Helms) eingeladen. Dieser erklärt den dreien, dass er aufgrund vorangegangener Ereignisse auf keinen Fall einen Junggesellenabschied will.
Zu einem Bier am Strand mit den Jungs und seinem zukünftigen Schwager Teddy lässt er sich aber überreden.....
Es kommt wie es kommen muss und am nächsten Morgen wachen die Jungs ohne Teddy in einem Hotelzimmer in Bankog auf. Ein abgeschnittener Finger von Teddy, ein Zirkusäffchen und ein Gesichtstattoo von Stu sind die einzigen Hinweise der letzten Nacht.
Wie auch beim ersten Teil beginnt hier eine wahnwitzige Jagd nach den Erinnerungsbruchstücken der letzten Nacht und die Jungs stürzen von einem Chaos ins nächste.
Was bei ersten Teil noch super witzig und originell war, wird hier einfach eins zu eins kopiert und ein klein wenig drastischer dargestellt. Viele der Gags zünden dennoch (leider nicht alle, hier wurde viel Potential verschenkt).
Fazit: Never change a winning team. Getreu diesem Motto wurde Hangover 2 mit den bewährtem Erfolgsrezept des Erstlings gespickt. Trotzdem lustiger und sehenswerter Film. Wenn auch nicht annähernd so gut wie der erste.
Besetzung: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifinakis, Mike Tyson
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: Todd Phillips, Scot Armstrong, Craig Mazin
10.08.11 Green Lantern
Green Lantern
Ich geh mit meiner Laterne....
Nachdem bereits alle wirklich bekannten Superheldengeschichten verfilmt wurden, schicken sich die Filmstudios an die weniger bekannten ins Rennen zu schicken. Dieses Mal ist es Green Lantern, dessen Comics beim DC Verlag erscheinen, der die Welt retten muss.
Zu Beginn des Filmes werden 2 parallele Handlungsstränge vorgestellt die es erst später zusammengeführt werden.
In einer entfernten Galaxie vor Millionen von Jahren (Moment- Star Wars anyyone?) schlossen sich mehrere hoch entwickelte Aliens zu einer Vereinigung zusammen. Sie nennen sich selbst Wächter und haben es sich zur Aufgabe gemacht das Universum und seine Lebewesen zu schützen.
Zu diesem Zweck schmiedeten sich mehrere magischen Ringe (Das kommt mir auch irgendwie bekannt vor....). Diese Ringe erlauben es dem Träger über die Kraft des Willens zu verfügen und diesen zu manifestieren. Will heißen: Wer einen Ring hat kann nicht nur durch das Universum fliegen sondern auch alles, was er sich vorstellen kann, Gestalt annehmen lassen.
Diese Grüne Energie des Willens ist der Konterpart zur gelben Energie der Angst. Einer der Wächter ist vor vielen Jahren der Versuchung dieser dunklen Macht (okay jetzt reichts aber mit den Anspielungen!) erlegen und zu einem Wesen namens Parallax mutiert. Die Wächter statteten die furchtlosesten Krieger im Universum mit den grünen Ring der Macht aus. So wurde das Green Lantern Korps gegründet, eine Art Weltraumpolizei. Den Green Lantern gelang es Parallax zu besiegen und zu verbannen.
Nach vielen Jahren wird er allerdings von einigen unvorsichtigen Abenteurern befreit und sinnt nun auf Rache.
Die Geschichte auf der Erde beginnt mit dem jungen Testpiloten Hal Jordan (Ryan Reynolds) der es mit Verantwortung nicht so genau nimmt. Er schrottet auch schon mal bei einem Testflug 3 (DREI!!!) Millionenteure Kampfjets nur um den dicken Max zu machen. Dies wird von seiner Chefin und Jugendliebe Carol Ferris (Blake Lively) aber nur mit einem Urlaub und ein paar mahnenden Worten gerügt....
Währenddessen greift Parallax den stärksten und mutigsten Krieger der Green Lantern an und zwingt diesen, schwer verwundet auf der Erde notzulanden. Dort schickt der im Sterben liegende Krieger den Ring los um einen würdigen Nachfolger zu finden.
Natürlich wird der gute Hal vom Ring erwählt. Immerhin hat er sich ja bereits in Sachen Verantwortungslosigkeit, Arroganz und Respektlosigkeit bewiesen....
Aber die vorherrschende Logik des Filmes gibt vor, dass der Ring sich niemals irrt.
Na dann.
Hal Jordan wird auf den Basisplaneten des Green Lantern Korps gebeamt, wo er nicht nur mit Fischmenschen sprechen, sondern sich auch mit mutierten Kartoffeln fröhliche Sparringskämpfe liefern kann.
Schliesslich kehrt er auf die Erde zurück, weil er auf Polizei spielen auch keinen Bock mehr hatte. Sehr verantwortungsbewusst der gute Mr. Jordan.
Parallax hat inzwischen einen Wissenschaftler auf der Erde, über Umwege infizieren können und bewegt sich nun Richtung Erde um Die Menschheit zu vernichten (Was auch sonst).
In letzter Minute wird sich Hal seiner Pflicht bewusst und rettet alle....
Ihr seht vielleicht schon, dass ich von Green Lantern nicht so begeistert bin. Was im Comic vielleicht noch gut funktionierte wirkt im Film oft albern. Grüne Carrerabahnen und sprechende Fischmenschen?
Die Darstellung von Frauenschwarm Ryan Reynolds ist der Rolle entsprechend flach und ohne jede Glaubwürdigkeit. Blake Lively als heiße Jugendflamme funktioniert leider auch nur mäßig. Die größte Endtäuschung von allen ist aber Tim Robbins der ebenfalls eine kleinen Nebenrolle spielt!!! Von einem Oscarpreisträger hätte ich mehr erwartet...
Einzig Peter Sarsgaard vermag aus seiner Rolle als infizierter Wissenschaftsnerd mehr rauszuholen. Leider rettet das den Film auch nicht. Die schlechten und teilweise billig aussehenden CGI Effekte tuen ihr übriges den Film gehörig abzuwerten.
Vom 3 D will ich an dieser Stelle lieber gar nicht erst anfangen.
Fazit: eine der schlechtesten Comicverfilmungen
Besetzung: Ryan Reynolds, Blake Lively, Tim Robbins, Peter Sarsgaard
Regie: Martin Campbell
Drehbuch: Greg Berlanti, Michael Green und andere
11.05.11 Real Steel Trailer
Neuer Trailer zum Roboterbox Spektakel
09.05.11 The Fighter
Dicky (Christian Bale) ist der "Stolz von Lowell". Zumindest war er das einmal. Bevor seine Crackabhängigkeit in zu einem Schatten seiner selbst werden ließ, hat der ehemalige Boxer niemand geringeren als Sugar Ray Leonard K.O. geschlagen. Dies ist lange her, hindern Dicky und seine Mutter aber nicht daran, Dicky´s Bruder Micky (Mark Wahlberg) ständig daran zu erinnern.
Dicky wird außerdem von einem Kamerateam des Senders HBO begleitet, die einen Film über sein "Comeback" drehen.
Micky ist ebenfalls Boxer, hat seinen Durchbruch aber bisher nicht geschafft. Doch er ist überzeugt, mit seinem Bruder als Trainer und seiner Mutter als Manager ist das nur noch eine Frage der Zeit.
Kurz vor Micky´s nächsten Kampf wird sein Gegner krank und sagt den Termin ab. Der Ersatz ist allerdings knappe 10 Kilo schwerer als Micky. Geblendet von der Gage sagen seine Mutter und Dicky zu. Es kommt was kommen muss und Micky bekommt die Tracht Prügel seines Lebens.
Micky ist sauer auf seine Familie, die den Kampf in Anbetracht der Umstände hätte absagen sollen. Er zieht sich zurück um zu sich selbst zu finden. In einer Bar lernt er die Kellnerin Charlene (Amy Fleming) kennen. Diese erkennt, dass es Micky´s Familie ist die ihn ausbremst und seinen Erfolg behindert.
Micky´s Mutter ist Charlene ein Dorn im Auge, da sie spürt wie das Micky seinen eigenen Weg geht. Sie hat nicht mehr die volle Kontrolle über ihren Sohn und gibt seiner neuen Freundin die Schuld daran.
Micky ist hin und her gerissen zwischen seiner Familie, Charlene und seinen eigenem Traum ein großer Boxer zu werden.
Er trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Christian Bale ist wohl der ambivalenteste Schauspieler der letzten Jahre. Zumindest was die Vorbereitungen seiner Rollen angeht. Er nahm er für the machinist kanpp 30 Kilo ab, dann für Batman wieder jede Menge Muskelmaße zu. In the Fighter spielt der wieder sichtlich abgemagerte Bale den Cracksüchtigen Dicky mit Bravour. Er verkörpert glaubhaft den gescheiterten Kleinstadt-Atlethen der sich auf dem Erfolg seiner Jugend ausruht. Das sah auch die Academy so und zeichnete Bale mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller aus.
Mark Wahlberg spielt den ehrgeizigen Boxer sehr überzeugend und realitätsnah (der Film beruht auf wahren Ereignissen, wie man im Abspann sehen kann). Man spürt förmlich die innere Zerrissenheit die ihn sowohl antreibt als auch ausbremst.
Melissa Leo glänzt in der Nebenrolle der manipulativen Mutter, die sich selbst durch ihren Sohn verwirklichen will. Nicht umsonst hat sie für diese Rolle sowohl einen Oscar als auch einen golden Globe bekommen!
Ein Familiendrama der Spitzenklasse, tolle Schauspieler und zwei Oscars. Was will man mehr?
Unbedingt ansehen und genießen!
Besetzung:
Christian Bale, Mark Wahlberg, Melissa Leo
Regie:
David O. Russell
Autoren:
Scott Silver, Paul Tamasy u.a.
Trailer:
Limitless - ohne Limit
Eddie Mora (Bradley Cooper) ist Schriftsteller.
Sein Problem ist, dass er 4 Tage vor Abgabetermin seines Buches noch nicht ein Wort geschrieben hat. Eigentlich hat Eddie mit nichts was er macht so richtig Erfolg. Seine Freundin verlässt ihn und er trinkt zuviel.
Eines Tages trifft er auf der Straße zufällig den Bruder seiner Ex-Frau. Dieser gibt ihm eine Pille. Es ist eine neuartige Droge namens NZT- 48 die Eddies Leben von Grund auf ändern wird.
Kurz nachdem Eddie die Droge genommen hat, arbeitet sein Gehirn auf Hochtouren. Er erinnert sich an alles was er jemals gelesen, gesehen oder gehört hat. Er kann die komplexesten Zusammenhänge in Sekundenbruchteilen analysieren und wiedergeben. Kurz um - Er ist ein Genie!
Er schreibt sein Buch mühelos fertig und hat Erfolg bei Frauen. Doch die Wirkung der Droge hält nicht ewig an. Also macht er sich auf seinen Ex-Schwager um Nachschub zu bitten. Der liegt allerdings tot in dessen Wohnung. Eddie findet dort eine Menge Bargeld, eine Tüte NZT und ein Telefonbuch mit den Kunden des Drogendealers.
Eddie nimmt eine neue Identität an und spekuliert erfolgreich an der Börse. So erfolgreich, dass der Geschäftsmann Carl von Loon (Robert De Niro) auf in aufmerksam wird.
Die Dinge laufen gut für Eddie. Wären da nur nicht die Nebenwirkungen des NZT. Eddie wird zunehmend paranoid und glaubt von einem Mann verfolgt zu werden. Zudem sterben auf mysteriöse weise Menschen aus seinem Umfeld. Nach und nach gerät sein neues perfektes Leben aus den Fugen und Eddie ahnt das er in etwas viel größerem verstrickt ist.
Bradley Cooper beweist in diesem Film das er mehr kann als den durchzechten Sunnyboy (hangover) zu spielen. Sowohl den abgebrannten und paranoiden als auch den smarten und erfolgreichen Eddie, man nimmt ihm beides locker ab. Bradley Cooper schwingt sich damit hoch in den Olymp der Hollywood Newcomer.
Robert De Niro spielt wie immer souverän seine Rolle des eiskalten Geschäftsmannes der seinen jungen Protegé manipuliert. Zu seiner Leistungen kann man einfach nichts mehr hinzufügen. Robert De Niro eben, der Name steht für Qualität.
Interessanter Fakt am Rande - Der Mensch nutzt nicht, wie im Film behauptet, nur 10 % seines Gehirns. Er nutzt die vollen 100 % nur nicht gleichzeitig. Allerdings bestätigen Forscher das ein solches Medikament in naher Zukunft durchaus realisierbar sei. Wollen wir es hoffen!!!
Toller Film, der von Anfang bis Ende Spaß macht. Sehr spannend und jeder wünscht sich nach dem Film eine Packung NZT.
Besetzung:
Bradley Cooper, Robert De Niro, Abbie Cornish
Regie:
Neil Burger
Autor:
Leslie Dixon
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