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19.08.11 Captain America




Captain America – The First Avenger


Nachdem bereits einige der Avengers (hier und hier findet hier Hintergrundinfos zu den Avengern und allen Mitgliedern)  wie z.B. Hulk, Ironman und Thor ihre eigenen Filme bekamen, ist nun auch der Prototyp des Superhelden an der Reihe.

Captain America ist eine, Hauptsächlich in den Staaten, bekannte Comicfigur die 1941 das erste Mal erschienen ist. ZU damaliger Zeit befand sich Amerika und der Rest der Welt im Kampf gegen Nazi-Deutschland und Comics wie Captain America oder auch G.I Joe wurden als Propaganda genutzt. So verkörpert der gute Captain alles was Amerikaner wichtig ist, bzw. wie sie sich selber gerne sehen: Gerecht, mutig, stark usw.
Um die Identifizierung noch zu erhöhen, zieren seine Uniform und Schild die Nationalfarben samt Sternen.

Kann soviel Pathos vernünftig fürs Kino umgesetzt werden, oder verliert sich der erste Rächer in Albernheiten und Klischees?

Der Film beginnt im Jahr 1942. Der Kamp gegen den Nationalsozialismus ist im vollen Gange und jeder stolze junge Amerikaner hat nur ein Ziel: Der Army beitreten und sein Land verteidigen. So auch Steve Rogers (Chris Evans) , der etwas gegen Unterdrückung hat und von Gerechtigkeit träumt.

Leider ist Steve sehr schmächtig und gute drei Köpfe kleiner als seine Altergenossen. Sein Asthma tut das übrige und es kommt wie erwartet: Er wird ausgemustert.

Sehr gekränkt von dieser Schmach und seiner Unmacht etwas zu ändern, gerät Steve an den übergelaufenen Doktor Erskine (Stanley Tucci) . Dieser schlägt in für ein Projekt namens „Rebirth“ vor. Steve sieht eine Change endlich seinem Land dienen zu können und willigt ohne genau zu wissen worum es geht.

In Einer Druckkammer wird Steve ein Serum gespritzt, welches nicht nur dafür sorgt, dass er die nötigen Zentimeter wächst sonder auch gefühlte 20 Kilo Muskelmaße zulegt.
Zum Supersoldaten mutiert wird Steve zu Galionsfigur der US Armee und tingelt mit einer Art Rekrutierungsshow durch die Staaten um die Stärke und Zuversicht der Streitkräfte zu demonstrieren.

Derweil ist der von mystischen Mächten und Geschichten begeisterte Johann Schmidt (Hugo Weaving) dabei seine eigene Organisation namens Hydra zu gründen und sich von Hitler abzuspalten. Mit Hilfe eines magischen Artefaktes lässt er futuristische Laserwaffen (Wirklich??? Laserwaffen?) entwickeln.

Das Artefakt hat allerdings auch Nebenwirkungen und so wird das Gesicht von dem grimmigen Herrn Schmidt entstellt und er nennt sich fortan treffend: Red Skull.

Captain America macht sich auf, entgegen der Befehle von Col. Phillips (Tommy Lee Jones), gefangene Soldaten und Freunde aus den Fängen von Red Skull zu retten.

Soviel zur recht dürftigen Story. Captain America ist ein mit Pathos und Amerikaglorifizierung versetzter No-Brainer, der das Marveluniversum weiter ausschlachten und Lust auf „The Avengers“ machen soll. Letzteres kann er, zumindest bei mir, auch tatsächlich. Die Schauspielerische Leistung aller beteiligten ist unterdurchschnittlich, besonders enttäuschend ist Tommy Lee Jones, aber aus der Rolle kann man vermutlich auch nicht allzu viel machen. Chris Evans versucht sein bestes der Rolle gerecht zu werden, dies scheitert aber immer wieder an stumpfsinnigen Dialogen und der albernen Handlung.

Besonders das Ende des Filmes kommt sehr sehr abrupt und die „Auflösung“ lässt einen nur noch den Kopf schütteln....

Die Effekte sind ansehnlich, auch wenn das schrumpfen von Chris Evans am Anfang des Filmes billig aussieht.

Was soll ich sagen, ich habe keine hohen Erwartungen an den Film gehabt. Es ist vielleicht auch einfach ein Superheld mit dem man als nicht Amerikaner nicht viel anfangen kann. So reiht sich nach Green Lantern eine weitere unterdurchschnittliche Comicverfilmung ins Kinojahr 2011 ein. Wollen wir hoffen, dass wenigstens „The Avengers“ dem Hype gerecht werden kann.

Wer übrigens am Ende des Filmes sitzen bleibt sieht einen kleinen Teaser zum kommenden Rächerfilm.



Besetzung: Chris Evans, Tommy Lee Jones, Hugo Weaving u.a.
Regie: Joe Johnson
Drehbuch: Christopher Markus





Quellen:



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18.08.11 the king´s speech




The king´s spech

So macht die Geschichtsstunde Spaß.

So nun, mit einiger Verspätung, mein Review zum Abräumer in diesem Jahr: The king´s speech. Dieser Film ist 12 mal für den Oscar nominiert gewesen und mit insgesamt 4 Oscars ausgezeichnet worden. Und zwar in den Kategorien: Bester Film, Beste Regie (Tom Hooper), Bestes Drehbuch (David Seidler) und bester Hauptdarsteller (Colin Firth). Der Film hat noch viele weitere Auszeichnungen (Golden Globes, Screen Actors Awards u.v.a.) erhalten, auf die ich aber nicht alle aufzählen möchte. Um es kurz zu machen: Der Film hat mehr als 40 (40!!!!) renommierte Auszeichnungen und Preise erhalten.

Ich habe mich lange nicht an den Film rangewagt, da ich oft nicht mit der Meinung der Academy einverstanden bin. So hat mir beispielsweise „True Grit“ überhaupt nicht gefallen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Allerdings musste ich früher oder später ein Auge auf the Kings speech werfen. Was soll ich sagen, mein „Mut“ wurde belohnt, doch dazu später mehr.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und spielt im Jahre 1925. Die bis dato größte Ausstellung der Welt, die British Empire Exibition ist zu Ende und Prinz Albert (Colin Firth), der Herzog von York und zweitälteste Sohn von König George V, soll die Abschlussansprache halten. Diese wird seit neusten per Rundfunk in alle Haushalte des Königreiches übertragen und erreicht so noch mehr Menschen als zuvor.

Prinz Albert ist natürlich sehr nervös und fühlt sich dieser Aufgabe nicht gewachsen. Sein Vater drängt ihn allerdings dazu. Nervosität ist allerdings nicht das einzige Problem mit dem Albert zu kämpfen hat. Er stottert seit seiner Kindheit. Die Ansprache geht demnach völlig in die Hose und Albert schämt sich maßlos.

Da sein Vater bereits sehr alt ist und sein älterer Bruder, Prinz David, sich lieber mit anderen Dingen beschäftigt, geht Albert davon aus solche Ansprachen bald öfter halten zu müssen.

Gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth (Helena Bonham Carter) sucht Albert jeden Sprachspezialisten in London auf. Ohne Erfolg. Elisabeth wendet sich schlussendlich an den australischen Sprachtherapeuten und Gelegenheitsschauspieler Lionel Logue (Geoffrey Rush).

Dieser hat nicht nur eine scharfe Zunge und wenig Respekt vor dem Königshaus, sondern auch sehr unkonventionelle Behandlungsmethoden.

Nach einigen Startschwierigkeiten macht Albert allerdings, gemeinsam mit Logue, große Fortschritte.

1936 stirbt Alberts Vater, König George V. Sein älterer Bruder David wird daraufhin rechtmäßig inthronisiert. David hat allerdings eine Beziehung mit der amerikanischen Wallis Simpson, die ist nicht nur geschieden sondern bürgerlich.
Als neues Oberhaupt von Staat und Kirche ist es David daher unmöglich Wallis zu heiraten.

Logue erfährt während der Sitzungen mit Albert von diesem Dilemma und deutet an, dass Albert vielleicht besser für dieses Amt geeignet sei. Albert ist empört und wirft Logue Hochverrat vor. Die beiden trennen sich im Streit.

Kurz darauf lehnt sein Bruder David das Königsamt nieder um Wallis heiraten zu können. Als nächster in der Rangfolge soll Albert zum König Englands gekrönt werden.
Diesem ist überhaupt nicht wohl bei der Sache. Seit er keine Therapiesitzungen mit dem zerstrittenen Logue besucht, ist sein Stottern wieder schlimmer geworden. Zudem ist ungewiss, ob sich die Nation nicht bald im Krieg mit Deutschland befinden wird.

In ihrer Not wendet sich seine Frau Elisabeth an Logue.....

Was soll ich sagen, der Film ist der Überraschungserfolg des Jahres. Und zwar zu recht. Colin Firth spielt den stotternden Prinzen/König mit einer solchen Hingabe, dass man richtig mitfiebert wenn er mal wieder keinen Ton über die Lippen bekommt. Er besitzt zudem eine enorme Bühnenpräsenz die von Regisseur Tom Hopper jederzeit perfekt in Szene gesetzt wird. Meiner Meinung nach ist Colin Firth völlig zu recht mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden. Ein solch perfektes Spiel habe ich lange nicht mehr gesehen.

Geoffrey Rush spielt den frechen Sprachtherapeuten mit Bravour und avanciert so schnell zum eigentlichen Sympathieträger des Filmes.
Die Freundschaft die sich zwischen den beiden abzeichnet wirkt in keiner Szene gestellt oder künstlich. Viele der Szenen mit den beiden sind sogar richtig witzig und man kann das ein oder andere mal herzhaft lachen.

Fazit: The king´s speech ist einer der besten Filme in diesem Jahr. Er hat allerdings einige Längen, die nicht nötig gewesen wären. Zudem ist der Soundtrack nicht immer passend gewählt und stört einige Male eher, als die Atmosphäre zu bereichern. Aus diesem Grund ziehe einen Stern von der Gesamtwertung ab, womit der Film immer noch volle 9 von 10 Sternen bekommt.

Wer mit Geschichte etwas anfangen kann oder einfach nur gute Filme mag, kommt um the king´s speech nicht herum! Einer der besten Filme in diesem Jahr und bereits jetzt ein Anwärter auf meine persönlichen „all time classics“.



Besetzung: Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter u.a.
Regie Tom Hooper
Drehbuch: David Seidler




Quellen:
http://www.kingsspeech.com/
http://www.youtube.com/watch?v=AUNqE7ap4ZU

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16.08.11 Der Mandant



Der Mandant

Mick Haller (Matthew Mc Conaughey) ist alles andere als ein klassischer Anwalt. Er hat kein Büro, keine Sekretärin und auch kein Gewissen. Er arbeitet von seinem Wagen aus. Auf dem Rücksitz seines Lincoln-Continental bereitet er Plädoyers vor, während sein Fahrer in von Gerichtssaal zu Gerichtssaal fährt.

Haller verdient sein Geld damit Drogendealer, Waffenschieber und andere Ganoven rauszuhauen oder aber günstige Deals für sie auszuhandeln. Dabei verschwimmen oft die Grenzen der Legalität. Mick schreckt auch vor kleineren Betrügereien oder Nötigung nicht zurück um sein Ziel zu erreichen. Dies trifft bei seinen Mitmenschen nicht unbedingt auf Wohlwollen. Mick ist ein Einzelgänger der sich allein durchs Leben schlägt. Die Ehe zu seiner Frau scheiterte bereits Jahre zuvor und die gemeinsame Tochter sieht er nur selten. Diese Momente ist der ansonsten kühle und berechnende Anwalt jedoch ein anderer Mensch.  Die wenigen Augenblicke die er zusammen mit seiner Tochter hat sind im heilig.

Eines Tages bekommt Mick den Fall seines Lebens. Er soll Louis Roluet (Ryan Phillippe) verteidigen. Dieser steht unter Anklage wegen Vergewaltigung und ist ganz nebenbei aus einer der reichsten Familien in Beverly Hills. Mick wittert seine Change auf das ganz große Geld und nimmt den Fall an.

Der Fall scheint zunächst klar. Eine Prostituierte wirft Louis eine Vergewaltigung vor. Haller ahnt jedoch einen fingierten Überfall in dem Nutte und Zuhälter den wohlhabenden Louis um sein Geld bringen wollen.

Doch schon bald stellt sich heraus, dass Louis zwar keine Vorstrafen hat, aber dennoch etwas verheimlicht. Als Mick´s  Informant und Freund Frank (William H. Macy) schließlich tot in seiner Wohnung gefunden wird schrillen bei Mick die Alarmglocken.
Ein alter Fall verändert die Beweislage und ändert Mick´s Sicht auf den neuen.
Kurz darauf wird seine Familie bedroht und er findet sich gefährlichsten Fall seiner Kariere wieder.

Fazit: ein sehr spannender Krimi/juristischer Thriller der direkt aus der Feder von John Grisham stammen könnte. Interessanterweise ist dieser Film tatsächlich eine Bestsellerverfilmung allerdings stammt die Vorlage hierfür aus der Feder von Michael Connely.

Geschickt wird der Spannungsbogen des Filmes aufgebaut und der Zuschauer durch geschickte Wendungen immer wieder in die Ihre geführt.

Matthew Mc Conaughey spielt den den schmierigen Anwalt als hätte er nie etwas anderes gemacht. Überzeugend und mit viel Präsenz wird der eigentliche Antiheld schnell zum Sympathieträger des Films. Ryan Phillippe spielt seinen Gegenspieler ebenfalls überraschend gut. Die beiden liefern sich ein Nerven zerfetzendes Duell auf der Leinwand das sicher nicht nur Jurastudenten und Justizinteressierten Spaß macht.



Besetzung: Matthew Mc Conaughey, Ryan Phillippe, William H. Macy
Regie: Brad Furman
Drehbuch: John Romano



Quellen:
http://www.dermandant.de 
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15.08.11 Super 8



Super 8

Nach langer Wartezeit ist es endlich soweit: Der von J. J. Abrahms (Alias, Lost u.a.) geschriebene und Steven Spielberg produzierte Sci-Fi Kracher ist da. Aber ist Super 8 wirklich das erwartete Highlight oder eine weitere Endtäuschung im Kinojahr 2011? Lest meine Meinung im folgenden Review.

Wir schreiben das Jahr 1979. Die Mutter von Joe (Joel Courtney) stirbt bei einem Arbeitsunfall in der Eisenfabrik. Er und sein Vater Sheriff Jackson (Kyle Chandler) werden mit diesem Verlust nur schwer fertig und sind dabei sich zu entfremden. Joe lenkt sich mit seinem Freund Charles (Riley Griffiths) bei Ihrem gemeinsamen Hobby ab. Das produzieren von Kurzfilmen. Die Jungs möchten gerne an einem Kurzfilmfestival teilnehmen und drehen hierfür gemeinsam mit Ihren Freunden einen Zombiefilm. Super 8 (eine Definition von Super 8 findet ihr hier )ist dabei Ihr bevorzugtes Format und somit auch gleich Namensgeber des Filmes.

Als die Kinder gemeinsam mit Joe´s heimlichem Schwarm Alice (Elle Fanning) eine Szene am Bahnhof der Kleinstadt drehen wollen, werden sie Zeugen eines Zugunglücks. Die Kinder können sich bei diesem spektakulärem Unfall nur knapp retten. 

Die bei der Flucht zurückgelassene Kamera filmt den Unfall allerdings komplett mit. Kurz darauf stellen sie fest, dass ihr Biologielehrer Dr. Woodward (Glynn Turman) den Zug mit Hilfe seines Pick ups absichtlich entgleisen ließ. Der schwer verwundete Mann stammelt etwas von einer Bedrohung und schärft den Kindern ein über diesen Vorfall absolutes Stillschweigen zu bewahren, um ihrer selbst Willen und dem Wohl ihrer Familien. Verstört sammeln die Kinder ihre Utensilien, einen seltsamen Metallwürfel, sowie die Kamera ein und verlassen den Unglücksort kurz vor auftauchen des Militärs.

Während sie auf die Entwicklung des Filmes warten müssen, stellt sich heraus, dass der Zug zur Airforce gehörte. Plötzlich häufen sich seltsame Vorfälle in der kleinen Stadt. So verschwinden sämtliche Hunde, Joe Metallwürfel entwickelt ein seltsames Eigenleben und kurz darauf verschwinden die ersten Menschen spurlos. 

Unter den Vermissten ist auch Joe´s Flamme Alice und so machen sich die Jungs auf Alice zu suchen. Das stellt sich aber als schwieriges Unterfangen heraus. Das Militär evakuiert unter einem Vorwand die Stadt, die Einwohner geraten aufgrund der ungeklärten Zwischenfälle in Panik und was die Jungs auf dem mittlerweile entwickelten Film sehen macht das Grauen perfekt.

Super 8 ist eine liebevoll erzählte Geschichte in der sehr viel Augenmerk aufs Detail gesetzt wurde. Die Kleinstadt in den 70er Jahren wurde toll umgesetzt und man verspürt gleich das gewisse Flair der damaligen Zeit. Die Kinderdarsteller spielen solide und teilweise überzeugend. Die Spezialeffekte werden sparsam aber wirkungsvoll verwendet. Die Musik ist in jeder Szene passend und nie aufdringlich.

Eigentlich passt alles, außer einer „Kleinigkeit“: Der Story!
Der langsam aufgebaute Spannungsbogen reisst nach ¾ des Filmes völlig ab. Zudem ist der Storytwist in der Mitte des Filmes bereits viel zu früh zu erahnen und wird nur noch wenige Zuschauer wirklich überraschen.

Die Rollen der Kinder sind angesichts der Bedrohung und Umstände ein wenig zu taff und furchtlos (mit einer Ausnahme ;-). Was Militär und Polizei nicht gelingt, erledigen die Kinder später mühelos...

Das Wesen, ist gut animiert und es wird erst im späteren Verlauf des Filmes ganz gezeigt, was die Neugierde gewaltig schürt. Dessen Beweggründe werden ebenfalls kurz aber plausibel angedeutet.

Das größte Problem hatte ich allerdings mit der letzten halben Stunde des Filmes. Nach knapp 2 Stunden endet der Film ziemlich abrupt. Das Ende lässt einen etwas in der Luft hängen. Es scheint fast so als hätten die Autoren keine Lust mehr gehabt oder ihnen wäre nicht besseres eingefallen...

Nachdem einem der Schluss des Filmes ziemlich unbefriedigt zurücklässt. Ist im Abspann des Filmes noch ein kleines Schmakerl eingebaut. Dort wird der inzwischen fertige Kurzfilm der Kinder gezeigt und regt so noch einmal zum Schmunzeln an.


Fazit:
Alles in allem ein Film der im Vorfeld viel gehypet wurde und auch durchaus Potential hat, sein Pulver aber leider viel zu schnell verschleudert. Somit wird Super 8 der, zumindest bei mir, geweckten Erwartungshaltung nicht gerecht.
Kann man sich angucken, allerdings ist der Kinobesuch nicht zwingend notwendig. Wer warten kann, dem empfehle ich sich den Film in ein paar Monaten auf DVD/Bluray anzugucken.



Besetzung: Joel Courtney, Riley Griffiths, Kyle Chandler, Glynn Turman, Elle Fanning u.a.

Regie: J.J. Abrahms

Drehbuch: J.J. Abrahms


Quellen:





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11.08.11 Planet der Affen: Prevolution



Planet der Affen: Prevolution


Affenzirkus mal anders.
Planet der Affen: Prevolution ist, wie der Titel bereits vermuten lässt ein Prequel der vorherigen Teile und zeigt wie die Affen zur herrschenden Rasse wurden. 

Die Geschichte beginnt damit, dass der junge Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) nach einem Heilmittel für Alzheimer forscht. Sein Hauptbeweggrund hierbei istsein an eben dieser Nervenkrankheit leidender Vater Charles (John Lithgow). Dieser baut von Tag zu Tag mehr ab und ist nur noch ein Schatten seiner selbst.

Mit der Entdeckung des Medikamentes ALZ 122 scheint der Durchbruch gelungen. Die als Testprobanden verwendeten Schimpansen erreichen in erschreckend kurzer Zeit eine massive Steigerung Ihrer Intelligenz sowie Ihrer kognitiven Fähigkeiten. 

Ein Zwischenfall bei der Präsentation von ALZ 122 veranlasst die Aktionäre des Pharmaunternehmens, Will die Mittel zu entziehen. Dieser „adoptiert“ das Schimpansenbaby Caesar und nimmt ihn mit nach Hause. Dort stellt Will fest, dass Caesar über bemerkenswerte Intelligenz verfügt und sogar einige Begriffe der Gebärdensprache erlernt. 

Caesar wächst wohl behütet bei Will und seinem Vater auf, bis es an einem Tag zu einem Übergriff des Affen auf einen Nachbarn kommt. Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses wird Caesar in einer Art Affenauffangstation gesperrt und lernt dort die Schattenseiten der Menschen kennen.

Den Rest werde ich an dieser Stelle nicht weiter spoilern!

Es wurde im Vorfeld viel über diesen Film spekuliert. So hieß es beispielsweise das Hauptdarsteller James Franco (Spiderman 1-3) eine solche Rolle mangels Talent und Bühnenpräsenz nicht stemmen kann. Kurze Antwort: Das muss er gar nicht. Der von Andy Serkis (Herr der Ringe Trilgogie, King Kong) gespielte Caesar ist die Titelfigur des Filmes und stiehlt den menschlichen Darstellern mühelos die Show.

Planet der Affen: Prevolution macht vor wie es richtig geht: Perfektes Blockbusterkino mit Tiefgang und der nötigen Prise Action. Letzter wird nur sparsam eingesetzt, ist dann aber so gewaltig, dass sie beim Publikum bleibenden Eindruck hinterlässt.

In vielen Stellen des Filmes wird nicht gesprochen, sondern nur die Interaktion zwischen den Affen gezeigt. Hier haben die CGI Künstler und Motion Capture Pionier Andi Serkis wirklich ganze Arbeit geleistet. Noch nie wurden die Emotionen eines Tieres so detailgetreu und fast schon erschreckend realistisch auf die Bühne gebracht. Der täuschend echt wirkende Schimpanse Caesar zieht das Publikum sofort in seinen Bahn. 

Fazit: Ganz großes Kino! Ein Blockbuster wie er schon lange nicht mehr da war!



Besetzung: James Franco, John Lithgow, Andi Serkis, Freida Pinto
Regie: Rupert Wyatt
Drehbuch: Rick Jaffa, Amanda Silver


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Transformers 3: Dark of the moon



Transformers 3: Dark of the moon

Aller guten Dinge sind bekanntlich 3 und so geht Michael Bays Roboterspektakel in die dritte Runde.

Der Film beginnt mit der „wahren“ Geschichte der Mondlandung. Dort finden Neil Armstrong und seine Kollegen das abgestürzte Raumschiff von Sentinel Prime, dem ursprünglichen Anführer der Autobots. Dieser hatte versucht eine geheime Technik zur Teleportation vor den Decepticons in Sicherheit zu bringen. Auf seiner Flucht wurde er allerdings abgeschossen und musste auf der dunklen Seite des Mondes Notlanden. Mit dieser Entdeckung stellten die Menschen fest, dass sie nicht alleine im Universum sind.

In der Gegenwart sind die auf der Erde gestrandeten Autobots rund um Optimus Prime weiterhin die geheimen verbündeten der US Streitkräfte. 

Sam (Shia LaBeouf) hat sich inzwischen von deen Ereignissen des zweiten Teils erholt (Dem Kinopublikum liegt der grottige zweite Teil vermutlich immer noch schwer im Magen). Mit neuer Freundin und übergelaufenen Autobots als Haustier versucht er derweil viel weltlicheren Problemen Herr zu werden: Er sucht einen Job.

Bei einem Vorstellungsgespräch erfährt er von einem der Angestellten, dass eine Verschwörung zwischen Menschen und Decepticons besteht. Bevor er mehr erfahren kann, wird der zukünftige Kollege von einem Assasinen der Decepticons getötet.

Sam nimmt sich der Angelegenheit natürlich an und erfährt, dass die Decepticons mit Hilfe der Teleportationstechnik den Heimatplaneten der Transformers in unsere Galaxie beamen wollen. Die übrigen Menschen sollen als Arbeitersklaven missbraucht werden.

Die Intrige geht sogar soweit das die Autobots die Erde verlassen müssen...

Den Rest seht ihr im Kino.

Transformers 3 entschädigt für den schlechten zweiten Teil und zeigt wie es richtig gemacht wird. Besonders in der zweiten Hälfte des Filmes wird ein nie da gewesenes Actionfeuerwerk abgebrannt. In jeder Minute knallt, rumst oder explodiert irgendetwas und man kann sich an den Effekten kaum sattsehen.

Dieser Teil der Transformers ist der bisher beste und auch der brutalste. Die Roboter nehmen sich nach allen Regeln der Kunst auseinander. Öl spritzt wie Blut aus abgerissenen Gliedmaßen, Schrauben und Kabel quillen wie Gedärme aus offenen Roboterkörpern hervor. 
Hier wurde der Gewaltgrad gegenüber der Vorherigen Teile drastisch angezogen, was allerdings nicht negativ auffällt sondern eher in die Thematik passt. Immerhin bekämpfen sich die Autobots und die Depticons ohne Rücksicht auf Verluste bereits seit vielen Jahren.
Kleinen Kindern sollte man dieses Spektakel allerdings nicht unbedingt zumuten.

Die Schauspielerische Darstellung der Charaktere ist fad wie eh und je. Allerdings interessiert man sich hier eh mehr für die tollen Effekte und wird von massig Explosionen abgelenkt. Daher sei es den Schauspielern an dieser Stelle vergeben.

Zur Neubestzung von Megan Fox durch Rosie Huntigton-Whiteley kann ich nur sagen, dass dies keinen Unterschied in der Qualität des Filmes macht. Rosie spielt die Freundinn von Sam und hat keine tragende Rolle im Film. Von daher ist das wohl eher Geschmackssache.

Fazit: Der Inbegriff des „Popcorn-Kinos“!!!



Besetzung: Shia LaBeouf, Rosie Huntigton-Whiteley, Tyrese Gibson
Regie: Michael Bay
Drehbuch: Ehren Kruger


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10.08.11 Green Lantern



Green Lantern

Ich geh mit meiner Laterne....

Nachdem bereits alle wirklich bekannten Superheldengeschichten verfilmt wurden, schicken sich die Filmstudios an die weniger bekannten ins Rennen zu schicken. Dieses Mal ist es Green Lantern, dessen Comics beim DC Verlag erscheinen,  der die Welt retten muss.

Zu Beginn des Filmes werden 2 parallele Handlungsstränge vorgestellt die es erst später zusammengeführt werden. 

In einer entfernten Galaxie vor Millionen von Jahren (Moment- Star Wars anyyone?) schlossen sich mehrere hoch entwickelte Aliens zu einer Vereinigung zusammen. Sie nennen sich selbst Wächter und haben es sich zur Aufgabe gemacht das Universum und seine Lebewesen zu schützen.

Zu diesem Zweck schmiedeten sich mehrere magischen Ringe (Das kommt mir auch irgendwie bekannt vor....). Diese Ringe erlauben es dem Träger über die Kraft des Willens zu verfügen und diesen zu manifestieren. Will heißen: Wer einen Ring hat kann nicht nur durch das Universum fliegen sondern auch alles, was er sich vorstellen kann, Gestalt annehmen lassen.

Diese Grüne Energie des Willens ist der Konterpart zur gelben Energie der Angst. Einer der Wächter ist vor vielen Jahren der Versuchung dieser dunklen Macht (okay jetzt reichts aber mit den Anspielungen!) erlegen und zu einem Wesen namens Parallax mutiert. Die Wächter statteten die furchtlosesten Krieger im Universum mit den grünen Ring der Macht aus. So wurde das Green Lantern Korps gegründet, eine Art Weltraumpolizei. Den Green Lantern gelang es Parallax zu besiegen und zu verbannen.
Nach vielen Jahren wird er allerdings von einigen unvorsichtigen Abenteurern befreit und sinnt nun auf Rache.

Die Geschichte auf der Erde beginnt mit dem jungen Testpiloten Hal Jordan (Ryan Reynolds)  der es mit Verantwortung nicht so genau nimmt. Er schrottet auch schon mal bei einem Testflug 3 (DREI!!!) Millionenteure Kampfjets nur um den dicken Max zu machen. Dies wird von seiner Chefin und Jugendliebe Carol Ferris (Blake Lively) aber nur mit einem Urlaub und ein paar mahnenden Worten gerügt....

Währenddessen greift Parallax den stärksten und mutigsten Krieger der Green Lantern an und zwingt diesen, schwer verwundet auf der Erde notzulanden. Dort schickt der im Sterben liegende Krieger den Ring los um einen würdigen Nachfolger zu finden.

Natürlich wird der gute Hal vom Ring erwählt. Immerhin hat er sich ja bereits in Sachen Verantwortungslosigkeit, Arroganz und Respektlosigkeit bewiesen.... 
Aber die vorherrschende Logik des Filmes gibt vor, dass der Ring sich niemals irrt.

Na dann.

Hal Jordan wird auf den Basisplaneten des Green Lantern Korps gebeamt, wo er nicht nur mit Fischmenschen sprechen, sondern sich auch mit mutierten Kartoffeln fröhliche Sparringskämpfe liefern kann. 

Schliesslich kehrt er auf die Erde zurück, weil er auf Polizei spielen auch keinen Bock mehr hatte. Sehr verantwortungsbewusst der gute Mr. Jordan. 

Parallax hat inzwischen einen Wissenschaftler auf der Erde, über Umwege infizieren können und bewegt sich nun Richtung Erde um Die Menschheit zu vernichten (Was auch sonst). 

In letzter Minute wird sich Hal seiner Pflicht bewusst und rettet alle....


Ihr seht vielleicht schon, dass ich von Green Lantern nicht so begeistert bin. Was im Comic vielleicht noch gut funktionierte wirkt im Film oft albern. Grüne Carrerabahnen und sprechende Fischmenschen?

Die Darstellung von Frauenschwarm Ryan Reynolds ist der Rolle entsprechend flach und ohne jede Glaubwürdigkeit. Blake Lively als heiße Jugendflamme funktioniert leider auch nur mäßig. Die größte Endtäuschung von allen ist aber Tim Robbins der ebenfalls eine kleinen Nebenrolle spielt!!! Von einem Oscarpreisträger hätte ich mehr erwartet...
Einzig Peter Sarsgaard vermag aus seiner Rolle als infizierter Wissenschaftsnerd mehr rauszuholen. Leider rettet das den Film auch nicht. Die schlechten und teilweise billig aussehenden CGI Effekte tuen ihr übriges den Film gehörig abzuwerten.
Vom 3 D will ich an dieser Stelle lieber gar nicht erst anfangen.

Fazit: eine der schlechtesten Comicverfilmungen



Besetzung: Ryan Reynolds, Blake Lively, Tim Robbins, Peter Sarsgaard
Regie: Martin Campbell
Drehbuch: Greg Berlanti, Michael Green und andere


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09.05.11 The Fighter







Eines vorweg - mit Boxen hat der Film weniger zu tun als man im ersten Moment denkt. Es wird zwar gekämpft allerdings ist dies nicht das zentrale Element des Films. Es ist auch nicht der nächste Rocky, aber das will der Film auch gar nicht sein. 


Dicky (Christian Bale) ist der "Stolz von Lowell". Zumindest war er das einmal. Bevor seine Crackabhängigkeit in zu einem Schatten seiner selbst werden ließ, hat der ehemalige Boxer niemand geringeren als Sugar Ray Leonard K.O. geschlagen. Dies ist lange her, hindern Dicky und seine Mutter aber nicht daran, Dicky´s Bruder Micky (Mark Wahlberg) ständig daran zu erinnern.


Dicky wird außerdem von einem Kamerateam des Senders HBO begleitet, die einen Film über sein "Comeback" drehen.
Micky ist ebenfalls Boxer, hat seinen Durchbruch aber bisher nicht geschafft. Doch er ist überzeugt, mit seinem Bruder als Trainer und seiner Mutter als Manager ist das nur noch eine Frage der Zeit. 


Kurz vor Micky´s nächsten Kampf wird sein Gegner krank und sagt den Termin ab. Der Ersatz ist allerdings knappe 10 Kilo schwerer als Micky. Geblendet von der Gage sagen seine Mutter und Dicky zu. Es kommt was kommen muss und Micky bekommt die Tracht Prügel seines Lebens. 


Micky ist sauer auf seine Familie, die den Kampf in Anbetracht der Umstände hätte absagen sollen. Er zieht sich zurück um zu sich selbst zu finden. In einer Bar lernt er die Kellnerin Charlene (Amy Fleming) kennen. Diese erkennt, dass es Micky´s Familie ist die ihn ausbremst und seinen Erfolg behindert. 


Micky´s Mutter ist Charlene ein Dorn im Auge, da sie spürt wie das Micky seinen eigenen Weg geht. Sie hat nicht mehr die volle Kontrolle über ihren Sohn und gibt seiner neuen Freundin die Schuld daran.


Micky ist hin und her gerissen zwischen seiner Familie, Charlene und seinen eigenem Traum ein großer Boxer zu werden.
Er trifft eine folgenschwere Entscheidung.


Christian Bale ist wohl der ambivalenteste Schauspieler der letzten Jahre. Zumindest was die Vorbereitungen seiner Rollen angeht. Er nahm er für the machinist kanpp 30 Kilo ab, dann für Batman wieder jede Menge Muskelmaße zu. In the Fighter spielt der wieder sichtlich abgemagerte Bale den Cracksüchtigen Dicky mit Bravour. Er verkörpert glaubhaft den gescheiterten Kleinstadt-Atlethen der sich auf dem Erfolg seiner Jugend ausruht. Das sah auch die Academy so und zeichnete Bale mit dem Oscar für den besten Nebendarsteller aus.


Mark Wahlberg spielt den ehrgeizigen Boxer sehr überzeugend und realitätsnah (der Film beruht auf wahren Ereignissen, wie man im Abspann sehen kann). Man spürt förmlich die innere Zerrissenheit die ihn sowohl antreibt als auch ausbremst.


Melissa Leo glänzt in der Nebenrolle der manipulativen Mutter, die sich selbst durch ihren Sohn verwirklichen will. Nicht umsonst hat sie für diese Rolle sowohl einen Oscar als auch einen golden Globe bekommen!


Ein Familiendrama der Spitzenklasse, tolle Schauspieler und zwei Oscars. Was will man mehr?
Unbedingt ansehen und genießen!






Besetzung:
Christian Bale, Mark Wahlberg, Melissa Leo


Regie:
David O. Russell


Autoren:
Scott Silver, Paul Tamasy u.a.


Trailer:



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Limitless - ohne Limit





Eddie Mora (Bradley Cooper) ist Schriftsteller.
Sein Problem ist, dass er 4 Tage vor Abgabetermin seines Buches noch nicht ein Wort geschrieben hat. Eigentlich hat Eddie mit nichts was er macht so richtig Erfolg. Seine Freundin verlässt ihn und er trinkt zuviel.


Eines Tages trifft er auf der Straße zufällig den Bruder seiner Ex-Frau. Dieser gibt ihm eine Pille. Es ist eine neuartige Droge namens NZT- 48 die Eddies Leben von Grund auf ändern wird.


Kurz nachdem Eddie die Droge genommen hat, arbeitet sein Gehirn auf Hochtouren. Er erinnert sich an alles was er jemals gelesen, gesehen oder gehört hat. Er kann die komplexesten Zusammenhänge in Sekundenbruchteilen analysieren und wiedergeben. Kurz um - Er ist ein Genie!


Er schreibt sein Buch mühelos fertig und hat Erfolg bei Frauen. Doch die Wirkung der Droge hält nicht ewig an. Also macht er sich auf seinen Ex-Schwager um Nachschub zu bitten. Der liegt allerdings tot in dessen Wohnung. Eddie findet dort eine Menge Bargeld, eine Tüte NZT und ein Telefonbuch mit den Kunden des Drogendealers.


Eddie nimmt eine neue Identität an und spekuliert erfolgreich an der Börse. So erfolgreich, dass der Geschäftsmann Carl von Loon (Robert De Niro) auf in aufmerksam wird.


Die Dinge laufen gut für Eddie. Wären da nur nicht die Nebenwirkungen des NZT. Eddie wird zunehmend paranoid und glaubt von einem Mann verfolgt zu werden. Zudem sterben auf mysteriöse weise Menschen aus seinem Umfeld. Nach und nach gerät sein neues perfektes Leben aus den Fugen und Eddie ahnt das er in etwas viel größerem verstrickt ist.


Bradley Cooper beweist in diesem Film das er mehr kann als den durchzechten Sunnyboy (hangover) zu spielen. Sowohl den abgebrannten und paranoiden als auch den smarten und erfolgreichen Eddie, man nimmt ihm beides locker ab. Bradley Cooper schwingt sich damit hoch in den Olymp der Hollywood Newcomer.


Robert De Niro spielt wie immer souverän seine Rolle des eiskalten Geschäftsmannes der seinen jungen Protegé manipuliert. Zu seiner Leistungen kann man einfach nichts mehr hinzufügen. Robert De Niro eben, der Name steht für Qualität.


Interessanter Fakt am Rande - Der Mensch nutzt nicht, wie im Film behauptet, nur 10 % seines Gehirns. Er nutzt die vollen 100 % nur nicht gleichzeitig. Allerdings bestätigen Forscher das ein solches Medikament in naher Zukunft durchaus realisierbar sei. Wollen wir es hoffen!!!




Toller Film, der von Anfang bis Ende Spaß macht. Sehr spannend und jeder wünscht sich nach dem Film eine Packung NZT.






Besetzung:
Bradley Cooper, Robert De Niro, Abbie Cornish


Regie:
Neil Burger


Autor:
Leslie Dixon


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